22.02.2013 - Jusos gedenken der Geschwister Scholl

Antifa

Die Geraer Jusos gedachten am Freitag, den 22. Februar, in einer kleinen Gedenkveranstaltung der Geschwister Scholl. Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst wurden vor 70 Jahren als Mitglieder der Weißen Rose zum Tode verurteilt und mit der Guillotine enthauptet.

Sophie Scholl wurde nur 21 Jahre alt. Jugendliche aus Gera und Umland erinnerten an die berühmten Flugblätter der Weißen Rose und an den Tag ihrer Ermordung.

Die Jusos Gera bewundern den Mut der Geschwister Scholl und wollen die Erinnerung an Menschen wie diese aufrechterhalten. Das Anliegen, Zivilcourage für Freiheit und Demokratie zu zeigen, dürfe niemals in Vergessenheit geraten.

Die Studierenden, die sich in München als Mitglieder der Weißen Rose engagierten, wollten mit ihren Flugblättern die Menschen aufrütteln, damit diese sich endlich gegen die Gewalttaten der Nazi-Regierung wehren.

Auch Vertreterinnen und Vertreter von SPD, DIE LINKE. und DGB unterstützten das Gedenken, bei dem weiße Rosen niedergelegt wurden.

Auszug aus dem ersten Flugblatt der Geschwister Scholl:

„(…)Wenn jeder wartet, bis der andere anfängt, werden die Boten der rächenden Nemesis unaufhaltsam näher und näher rücken, dann wird auch das letzte Opfer sinnlos in den Rachen des unersättlichen Dämons geworfen sein. Daher muß jeder einzelne seiner Verantwortung als Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewußt in dieser letzten Stunde sich wehren, soviel er kann, arbeiten wider die Geißel der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des absoluten Staates.(…)“

Das Video zur Kundgebung

 

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