JUSOS GREIZ - Ohne DICH entscheiden andere!

Jusos: Schweinsburg und Hahn fahren nicht mal auf Sicht

Allgemein

Mit tiefem Unverständnis reagieren die Jusos auf die Aussagen der Greizer Landrätin Martina Schweinsburg und der Geraer Oberbürgermeisterin Viola Hahn. Die Nachwuchspolitiker aus dem Landkreis Greiz und Gera bewerten deren Aussagen in der OTZ als „weltfremd“.

Der innenpolitische Sprecher der Jusos Greiz Martin Luckert erinnert, dass die Gebietsreform nie ohne Aufgabenkritik diskutiert wurde. „Gerade durch eine Reform kann der Wildwuchs an überkommunalen Strukturen wie Zweckverbänden auf ein nötiges Maß eingedämmt werden“, fasst der Sozialdemokrat zusammen. Letztlich möchten die Bürgerinnen und Bürger leistungsfähige Verwaltungen. Diese können durch weniger und größere Gemeinden, Städte und Landkreise erreicht werden. Zur Aufgabenerfüllung gehöre auch, dass den Bürgerinnen und Bürgern hochqualifizierte und kompetente Beamte gegenübersitzen. Kleine Verwaltungseinheiten können diese gar nicht mehr ihrer Leistung entsprechend bezahlen, weswegen die Bestenauswahl der Beamten ganz und gar zur Farce wird.
„Mit größeren Strukturen wollen wir auch nicht weg vom Bürger,“ stellt der Geraer Juso-Kreisvorsitzende Maik Gerstner klar. Mit der Einrichtung des H35 in der Heinrichstraße habe der damalige SPD-Oberbürgermeister Norbert Vornehm den entscheidenden Schritt in die richtige Richtung gemacht. Dies sei mit nur wenigen Abstrichen auch im ländlichen Raum wie dem bisherigen Landkreis Greiz umsetzbar, sind sich Gerstner und Luckert sicher. Die befürchteten Identifikationsprobleme sehen sie auch nicht auf uns zukommen: Das Leben findet auch nach einer Gebietsreform weiterhin in den Dörfern mit Feuerwehr oder Sportverein statt. Auch die Straßenschilder können sie behalten. Wie die politische Gemeinde letztlich heiße, spielt für die identitätsstiftende Kultur vor Ort keine Rolle.

 
 

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